Evang. Kirchengemeinde Talheim

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Leitbild

Beim Bau des Münsters in Freiburg wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt.
Der erste antwortete: „Ich behaue Steine.“ Der zweite entgegnete:
„Ich verdiene Geld.“ Der dritte überlegte und sprach: „Ich baue am Dom.“

 

 

 

 

1. Wir wollen uns vom biblischen Urbild leiten lassen!

Grundlage allen Nachdenkens über Wesen und Auftrag der Gemeinde ist die Bindung an die Bibel und an die Bekenntnisse der Reformation. Deshalb soll sich die Frage nach einem Gemeindeleitbild an den Urbildern orientieren, wie sie uns im Zeugnis der Heiligen Schrift vorgegeben sind. So u.a. :

• Das Leitbild von Hirte und Herde (Hes. 33/34; Joh. 10)
(„Weiden – Wecken – Wehren“)
• Das Leitbild vom Bau der lebendigen Steine (1. Petr. 2, 4.5)
• Das Leitbild vom Leib Christi (1. Kor. 12; Eph. 4, 11-16)
• Das Leitbild von der missio Dei (Matth. 28, 18ff; Joh. 20,21ff)
(von der „Komm!“ zur „Geh!“- Struktur!)

2. Wir wollen Gemeinde als geistliches Beziehungsgeflecht leben (Apg. 2, 42)!

„Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre,
in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet.“

Wir wollen lernen:
– auf Jesus Christus zu hören (Sammlung)
– miteinander zu reden
– Beziehungen und Gemeinschaft zu pflegen
– von der Vergebung zu leben,
– uns in unserer unterschiedlichen Prägung und Begabung anzunehmen und zu fördern

3. Wir wollen Gemeindewachstum als Gemeindegenesung bejahen!

„Selig sind, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihrer! (Matth. 5, 3)
„Lasset uns IHN lieben, denn er hat uns zuerst geliebt!“ (1.Joh. 4, 19)
„Die Freude am Herrn ist eure Stärke! “(Neh. 8, 10)
„Vergiss nicht, war er dir Gutes getan hat“ (Ps. 103, 2)

– Unsere erste Berufung ist: sich dienen zu lassen.
– Unsere erste Aufgabe: von Jesus zu empfangen.

– Persönliches wie gemeindliches Wachstum vollzieht sich als Prozess der geistlichen
Erneuerung von innen nach aussen, als ein bewusstes Leben und Wachsen aus der Taufe
(Röm.6), d.h. aus dem täglichen Sterben und Auferstehen mit Christus. „Werde, was du
bist!“ (Luther)

– Wir verstehen Gemeindeaufbau als einen vom Heiligen Geist geschenkten und
gelenkten Prozess, der die Hingabe von Mitarbeitern weckt und voraussetzt.

– Wir wollen dabei der Selbstwirksamkeit des Wortes Gottes mehr zutrauen als den
eigenen Möglichkeiten und Gaben. (Mk. 4, 26; Jes. 55, 10; „creatura verbi divini“)

– wir wollen das bedürfnis- und situationsbezogene Denken („Was bringt mir das?“)
überwinden und den auftrags- und verheißungsorientierten Dienst suchen
(„Was bringe ich mit?“).

Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen und Aufgabenschwerpunkte:

1. Das gottesdienstliches Leben fördern

Wir sind überzeugt, dass Gott durch Verkündigung und Lehre, die an Schrift und Bekenntnis gebunden ist, im Leben eines Menschen und einer Gemeinde heilsame Veränderungen bewirkt und zu Nachfolge und Dienst ermutigt.
Wir legen besonderes Gewicht auf eine Verkündigung, die den Glauben stärkt,
weckt und die Lebensgestaltung prägt. Deshalb wollen wir darauf achten, dass das gemeinsame Gebet in Kleingruppen gefördert und gepflegt sowie der gemeinsame Austausch über der Bibel eingeübt wird.

2. Mitarbeiter (auf-)gabenorientiert begleiten

Wir sind überzeugt, dass das Dienen eine Berufung für jeden Christen ist und dass er die zum Dienst erforderlichen Gaben von Gott empfängt. Wir wollen helfen, dass jedes Gemeindeglied die für ihn geeignete Platzanweisung erhält. Wir grenzen uns allerdings von einer ungesunden Gabenfocussierung ab,
wie sie in charismatischen Kreisen üblich ist. Die höchste Gabe ist die Liebe
(gr. Agape, 1. Kor. 13).

3. Mitarbeiter zusammenführen und Gemeinschaft erfahren

Wir wollen unseren Mitarbeitern vermitteln und sie davon überzeugen, dass sie als Glieder am Leib Christi in der Gestalt der Ortsgemeinde zusammengehören, dass jeder auch ein Teil des Ganzen ist („I´m a part of everybody“).
Luthers Lehre vom allgemeinen Priestertum soll durch bewusste Förderung des ehrenamtlichen Engagements konkret gestaltet und umgesetzt werden. Das „Wir-Gefühl“ der Mitarbeiter als tragende Säule im Gemeindeaufbau wollen wir durch gemeinsame Mitarbeiterveranstaltungen pflegen und so die Einheit der Gemeinde fördern.

4. Beziehungen nach innen und außen pflegen

Gemeindearbeit ist in hohem Maße Beziehungspflege. Dazu gehört die Entwicklung eines Klimas der gegenseitigen Annahme, der Fehlerfreundlichkeit, des Humors und der Gastfreundschaft. Notwendige Kritik soll möglichst offen und wertschätzend vermittelt werden. Deshalb wollen wir folgende Grundsätze beachten: „Wir wollen in versöhnten Beziehungen miteinander leben und Frieden miteinander halten.“
Das heißt konkret:
– Miteinander statt übereinander reden
– Einander aufsuchen und Konflikte klären
– Manches auch demütig aushalten
– Miteinander beten und arbeiten
– Einander lieben
– Freundschaftliche Beziehungen zu Außenstehenden und
– Mitgliedern der Vereine am Ort aufbauen

5. Kontakt zu anderen Gemeinden suchen

Wir wollen über unseren Kirchturm hinausschauen und von anderen Christen lernen. Wir wollen die Angebote im Distrikt und in der Landeskirche wahrnehmen und uns an einem Miteinander beteiligen.

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