Evang. Kirchengemeinde Talheim

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Chronik

Chronik 2014

Am Anfang eines neuen Jahres stand als neue Jahreslosung 2014:

Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Zunächst war die Jahreslosung in dieser vorliegenden Übersetzung für manche ungewohnt, dann hat sie sich im Laufe des Kalenderjahres für viele als hilfreich erwiesen. Denn die Sehn-sucht nach Nähe ist besonders in per-sönlichen Notlagen groß! Wie auf-bauend wirkt dann die Zusage: Gott ist dir nahe – egal, ob du das spürst oder nicht! Dafür muss keiner etwas tun – in Jesus ist Gott jedem nah. Weil uns Gott zuerst geliebt – ohne Vorleistung und Verdienst, allein aus Seiner Gnade – seht, das ist unser Gott!

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21. Talheimer Frauentag –
ein Publikumsmagnet wie eh und je!

Wieder einmal mussten die Sitzplätze in der Pfarrscheuer genau ausgezählt werden, damit alle angemeldeten Gäste Platz finden konnten. Aber: Raum ist in der kleinsten Hütte – und als „Hütte“… Aus Heilbronn kam in diesem Jahr als Referentin Frau Renate Klingler, Ehefrau von Dekan H. Klingler, Bad Urach, den Ehepaar Hörster während des Studiums in Tübingen kennengelernt haben. Ihre Vorträge am Vormittag und am Nach-mittag haben die zahlreich aus Talheim und der näheren Umgebung Frauen zum Nachdenken angeregt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„ s´Chörle“
Traditionell und immer wieder gern gehört – die musikalische Umrahmung durch´s Chörle, das eigens für diesen Vormittag geprobt hat.
Konfirmation am 06.04.14
Zwei Wochen vor Ostern, am Sonntag Judica, wurde diese Truppe konfir-miert. Als Predigt gab´s dieses Mal das Millionen-Quiz nach dem bekannten TV-Muster mit Günter Jauch … Was das miteinander zu tun hatte? Eine ganze Menge! Zitat: „Gott über alle Dinge fürchten, lieben und ihm vertrauen, das ist wirklich die beste und einzig richtige Antwort, die bringt dir nämlich viel mehr als nur eine Million Euro! bei Gott fliegt man bei einer falschen Antwort nicht gleich raus!“

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Abend der Begegnung mit
Dr. H. Binder

Vortrag im Gottesdienst

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Konfi-Camp mit den “Neuen”

5. Willkommen!

 

Mit Hilfe der Konfirmandeneltern ist der Zeltplatz in ca. 60 min einfach zu errei-chen. Auf diese Weise können die Eltern schauen, wo ihre Kids bleiben (Do., 10.o7. – So., 13.07.): in bester Obhut! Das Programm ist punktgenau durchgestylt. Action pur ist angesagt.

Höhepunkt am Samstag: der sagen-umwobene „Mut-Sprung“ von der Klippe! Da lässt sich keiner lumpen. Dank der exakten Vorbereitung und gewissenhaften Assistenz durch EC-Mitarbeiter auch eine absolut sichere Sache! 2. Highlight: die Tour durch den Hochseilgarten. Keiner muss, aber jeder will! Erstaunlich, wie manche/r eine/r über sich hinauswächst!
Vertrauen erlebnispädagogisch ein-üben, das kann sich auch auf den Glauben auswirken. Damit hat Konfirmation nämlich viel zu tun:
im Vertrauen Schritte wagen und sich festmachen! Erst gurten – dann starten!

Erntedankfest 2015

6. Erntedankgaben  am Altar
Was wäre unser Erntedankfest ohne den Kindergarten! Ich freue mich schon jedes Mal darauf, wenn die hintere Tür aufgeht und die Kleinen hereinmarschieren, z.T herzig geschmückt, und ihre Körble am Altar abstellen. Wäre doch wirklich schade, wenn diese lange Tradition ausgerechnet bei uns auf dem Lande zurück-gehen würde!

7. 4. Advent

Sehet, die 4. Kerze brennt!
Das gilt ebenso für die Advents- und Weihnachtszeit! Darum liegt uns so viel daran, dass an einem der vier Sonntage im Advent der Flötenchor da ist und die Gemeinde mit weihnachtlicher Musik in diese schönste „Jahreszeit“ einstimmt!

Flötenchor unter der Leitung von Renate Mergelsberg

8a. Weihnachtliche Flötenmusik am Altar

Soli Deo Gloria – das hat J. S. Bach über seine Noten geschrieben. Allein zur Ehre Gottes – das soll nicht nur für die Musik, das soll auch für unser ganzes Leben gelten!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Pfr. E. Hörster

Chronik 2013

Ev. Kirchengemeinde Talheim

Liebe Talheimer,

Erinnern Sie sich noch an die letzte Jahreslosung 2013?

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir!

Ein schönes Wort, das manchen bewegt und im vergangenen Jahr begleitet hat! Ein Wort, das wehmütig stimmen kann, weil ein Jahresrückblick daran erinnert: wir müssen Abschied nehmen, loslassen.

Aber auch ein Wort, das dankbar stim-men soll! Wir erinnern uns an viel Schönes, das gelungen ist, sei es im persönlichen Bereich, im Verein oder in der Kirchengemeinde.  Und weil ich just am heutigen Tage auf der Rück-seite des Neukirchner Kalenders dazu ein passendes Wort von Prof. Helmut Thielicke fand, möge die geschätzte Leserschaft dadurch ermutigt werden (auch zum Weiterlesen natürlich)!

„Wir sind freilich nur Gäste auf diesem schönen Stern, Bewohner auf Abruf und mit versiegelter Order, in der Tag und Stunde des Aufbruchs verzeichnet sind. Der Abschied ist sicherlich nicht leicht: „Ich wär´ ja so gern noch geblieben, aber der Wagen, der rollt…´. Doch wir können gewiss sein, dass die uns zugemessene Lebensspanne nur die Adventszeit einer noch größeren Erfüllung ist. Das Land, in das wir gerufen werden, ist eine ´terra incognita´, ein unbekanntes, ja ein unvor-stellbares Land. Nur eine Stimme gibt es, die wir wiedererkennen werden, weil sie uns hier schon vertraut war: die Stimme des Guten Hirten.“

H. Thielicke (1908-1986).

Aus seiner Autobiografie „Zu Gast auf einen schönen Stern“.

 20 Jahre Talheimer Frauentag – ein Jubiläum!

 2. Blumenschmuck - top!

Der Talheimer Frauentag ist sehr beliebt – auch nach 20 Jahren noch, so stand es in der Zeitung. In einem Inter-view mit Frau F. Hörster wurde dieses Jubiläum besonders gewürdigt. Referentin beim Frauenfrühstück am Vor-mittag war Dorothea Hille aus Heil-bronn. Ihr Thema: „Lebst du schon oder wohnst du noch?“. Nach dem Kaf-feetrinken am Nachmittag referierte dann Frau Dr. Beate Weingart aus Tübingen über das Thema: „Das geht mir zu Herzen, das liegt mir schwer im Magen – was die Seele bewegt, be-wegt auch den Körper!“. Frauen aus dem ganzen Umkreis kommen regelmäßig zu dieser Veranstaltung, zur Hälfte aus Talheim, die andere Hälfte aus der Umgebung.

 Am Vormittag sang „S´Chörle“ unter Leitung von Heidi Piechottka aus Trossingen, am Nachmittag der Kirchenchor – da kommt es vor, dass auch Männer dabei sind… Aus der Gemeinde engagierten sich viele fleißige Mitarbeiterinnen bei den Vorbereitungen für´s Frühstück, kümmerten sich um die Tischdekoration (Krabbelgruppe), um besonders schö-nen Blumenschmuck und um ein passendes Angebot auf dem Büchertisch… Für das Kaffeetrinken backten viele einen Kuchen. Für das Frühstück am Vormittag bereiteten die Mitarbei-terinnen hübsch dekorierte Platten mit Wurst und Käse vor, es gab verschiedene Brötchen und Brotsorten, außerdem Kaffee und verschiedene Sorten Tee. An jedem Gedeck lag eine hübsche Bastelei mit einem süßen Gruß. Am Nachmittag wurde auch die Jahreslosung dazugelegt, entweder als Buchzeichen oder in einem kleinen Körbchen. Ohne diese vielen Mitarbeiterinnen wäre der Frauentag in all den Jahren nicht möglich gewesen! Ein Grund zum dankbaren Rückblick

Gemeinsamer Senioren-Nachmittag in der Linde

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Der von Kommune und Kirchengemeinde gemeinsam durchge-führte Senioren-Nachmittag in der Linde – eine Bank und gute Tradition in Talheim, vor allem mit der langjährigen Beteiligung des Posaunenchores! Die Veranstaltung klingt jedes Mal aus mit einem gemeinsamen Singen auch von Volksliedern. Vorher gab es nicht nur das übliche Kaffeetrinken und Bewirtung durch Lindenwirtin G. Kunz, an diesem Nachmittag 2013 konnte kurzfristig Herr E. Ulmer aus Liptingen als Ersatzreferent eingeflogen werden, da der angekündigte Referent erkrankt war. Statt einer Reise nach Nova Scotia gab es nun einen Fachvortrag mit archäologischen Leckerbissen über regionale Funde aus alemannischer Zeit! Das gibt es nicht alle Tag umsonst an einem Sonntagnachmittag! Schade, wer das verpasst hat!

Konfirmation in Talheim am 17. März!

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Konfirmandenunterricht ist „Aussaat auf Hoffnung“ – es macht immer wieder Spaß, eine pubertierende kids bis zur Konfirmation zu begleiten! Und „Geld-Segen“, das ist und bleibt doppeldeutig. Hauptsache, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt – und wenn es um beides geht und nicht nur um das eine, dann ist es doch O.K., oder? Wir sagen doch nicht umsonst: an Gottes Segen ist alles gelegen! Aber den kann man, den darf man und den sollte man sich täglich neu abholen…

Abend der Begegnung im Mai

– mit Pfr. Heiko Bräuning und Michael Schlierf

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„Wo Worte aufhören, fängt Musik an!“

So lässt sich die Konzertarbeit von Pfr. Heiko Bräuning u. Michael Schlierf  zusammenfassen, die in der Pfarrscheuer am Samstagabend zu Gast waren. Solche Konzertveranstal-tungen kosten in der Regel viel Geld, für uns gab es einen Sonderpreis und ein dankbares Echo. Auch das Pro-gramm im Gottesdienst am Sonntag hat die Gemeinde mit einer Lied-Predigt sehr angesprochen.

 Im Juli:

  •  Verabschiedung S. Rörsch
  • Begrüßung Konfirmanden
  • Einführung von Katrin Maienschein

 Mit einem „Knall“ fing alles an! 15 min. vor Beginn des Gottesdienstes löste eine defekte Deckenleuchte tota-len Stromausfall in der Kirche aus. Orgel und Beamer waren betroffen. Sicher hätten die Talheimer dann alles auswendig singen können, aber es war ein besonderer Gottesdienst, der dann doch noch zu einem „Knaller“ wurde, weil Heinz Ulrich den Schaden schnell beseitigen konnte.

So wurde Katrin Maienschein aus Tuttlingen in ihr Amt als kirchliche Religionspädagogin eingeführt – in Talheim, weil Frau Hörster sie als Men-torin begleitet hat. Fast hätte das Motto „Missionarische Jugendarbeit in Schule und Gemeinde“ lauten können, denn die neuen Konfirmanden staunten nicht schlecht, was alles in der EC-Jugend-arbeit läuft und unter der Leitung von S. Rörsch in ihrer Zeit alles gelaufen ist. Das kam in einer Beamer-Präsentation zum Ausdruck – als dank-barer Rückblick für das, was Simone in ihrer Talheimer Zeit bewirkt hat. Leider müssen wir uns von ihr verabschieden, da sie einen neuen Wegabschnitt vor sich hat. 

KonfiCamp in Sulz am Eck 

 5. KonfiCamp in Sulz a.E.

 In den letzten Jahren hat die Talheimer Konfirmandengruppe gern am Jugenddiakoniefestival in Wilhelmsdorf teilgenommen. In diesem Jahr fuhr die neue Gruppe zum ersten Mal auf das KonfiCamp in Sulz a. E. – schon ab Donnerstagnachmittag! Die Teilnahme hat sich gelohnt! Die „Konfis“ kamen begeistert zurück, weil Atmosphäre, Programm und auch das Wetter gestimmt haben, einfach klasse! Wer mehr darüber sehen will, sollte im Internet auf der homepage der Kirchengemeinde nachschauen!

 

40 Jahre EC – September

 6c. 40 Jahre EC Talheim

 Kaum einer hat mitgezählt – dennoch waren die 40 voll: seitdem gibt es den EC in Talheim! Auch das musste gewürdigt und gefeiert werden! Die Jubiläumsfeier begann mit einem Gottesdienst und wurde anschließend in der Pfarrscheuer fortgesetzt – mit einem gemeinsamen Mittagessen für Ehemalige und Aktive nebst Rückblick auf die vergangenen Jahre.Viele Erinnerungen wurden wach, als Dias aus der sogenannten „Gründerzeit“ gezeigt wurden. „Talk about!“ ist durchaus doppeldeutig zu verstehen… Die Segensspuren sind unverkennbar…

 Kirchenrenovierung

 

7b. Kirchenrenovierung
 

Endlich ging es nach Ostern los mit den konkreten Arbeiten am Gebäude, nachdem wir das Bauprojekt mit Architekt Bühler vorher sorgfältig vorbereitet hatten. Immer wieder hat die Ev. Kirchengemeinde mit dem „Freiwilligen Gemeindebeitrag“ um Spenden gebeten. Die Außenreno-vierung ist eine teure Angelegenheit. Nicht nur deshalb, weil das Denkmal-amt teure Biberschwanzziegel vorgeschrieben hatte. Auch deshalb, weil die vermutete Ursache für die Rissebil-dung im Gemäuer beseitigt werden musste. Durch massive Sanierungseingriffe am nordwestlichen Eck hoffen wir sehr, dass Ruhe einkehrt und sich dieser Aufwand gelohnt hat. Ein gutes halbes Jahr lang war die Kirche eingerüstet – sicher kein schöner Anblick, aber jeder konnte sehen: hier wird geschafft, damit das alte Kirchengebäude erhalten bleibt und es  auch in ferner Zukunft eine „Kirche im Dorf“ als Ortsmittelpunkt gibt! Natürlich nicht nur zum Anschauen von außen, auch von innen! Die wunderschönen Fensterbilder  entfalten ihre ganze Aussageskraft, wenn das Sonnenlicht von Osten her hindurch fällt. Das sieht man allerdings nur von innen. Kirche meint ja nicht nur das Gebäude, sondern auch das Beziehungsgeflecht von Menschen, sprich: die Gemeinschaft von Christen vor Ort, die sich unter dem Wort Gottes sammelt. Wir brauchen uns gegenseitig!

 1. Advent 2013:

Einweihung und Kirchenwahlen

 

9a. Kirchenwahlen 

Am 1. Advent war es soweit: das neue „Kleid“ der Ev. Kirche wurde feierlich eingeweiht! Posaunenchor und Kirchenchor, Grußworte von BM M. Hall und Architekt J. Bühler führten die Außenrenovierung zu einem würdigen Abschluss und machten die Wieder-einweihung zu einem Höhepunkt in der Adventszeit. Den Dank des Architekten an die beteiligten Handwerker möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal unterstreichen, ebenso das treue Dran-denken und Spenden im Ort! War es Zufall oder sollte es so sein? Auf jeden Fall war der schon lange vom OKR der Württbg. Landeskirche auf diesen Sonntag festgelegte Termin für die Kirchenwahlen das Fenster für die Zweckbestimmung der Außenrenovierung: außen und innen gehören zu-sammen. Zur frisch gerichteten Außenfassade gehören die Menschen von innen. D.h. auch diejenigen, die für eine Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen und dazu durch eine Wahl ermächtigt werden sollen. Dasselbe gilt auf anderer Ebene für die Landessynode, die ebenfalls an die-sem Sonntag gewählt wurde. Die Wahl zum KGR bereitete schon im Vorfeld viele Probleme, weil sich nicht nur in Talheim kaum KandidatInnen für die Mitarbeit im Kirchengemeinderat finden ließen. Der neugewählte KGR in Talheim umfasst deshalb nur noch 5 gewählte Kirchengemeinderäte (statt bisher 7). Gewählt wurden:

Michaela Zeissig, Hans Wagner, Albrecht Mauthe, Yvonne Kreutter und Margit Vosseler.

Nach dem Ausscheiden der bisherigen Kirchenpflegerin S. Manger hat sich M. Vosseler für dieses Amt beworben und ist nun kraft Amtes Mitglied in neuge-wählten KGR. Dadurch wird ihr Platz im Gremium zu einer sog. „Nachwahl“ frei. Darüber wird der KGR demnächst beraten und beschließen.

 Senioren-Adventsfeier

 10. Akkordeongruppe Schura Seniorenadventsfeier

In diesem Jahr hatten wir die Akkordeon-Gruppe der Musikschule F. Gisinger aus Schura zu Gast. Besonderheit: darunter viele Musik-schüler aus Talheim!  Vor „eigenem“ Publikum aufzutreten, war sicher eine Heraus-forderung, aber auch eine schöne Sache. Wie beim Wein – handverlesen und heimisch – „oig´nes G´wächs“ halt!

 Flöten-Gottesdienst

 11. Flötengottesdienst am 4. Advent

Ein weihnachtlicher Flötengottesdienst – am Anfang und am Ende des Jahres im Januar und im Dezember – ein passender Rahmen! Unter der bewähr-ten Leitung von R. Mergelsberg konnte der Flötenchor gleich 2 x den Gottesdienst mitgestalten. Solch ein Auftritt festigt die SpielerInnen, zum andern eignet sich dadurch auch das Liedgut der Weihnachtszeit für einen gemein-samen Gottesdienst! Instrumental und als Begleitung des Gemeindegesangs ist solch ein Flöten-gottesdienst etwas Besonderes in der Zeit vor – und auch nach Weihnachten! Denn auch nach dem Erscheinungsfest am 6. Januar läuft die Botschaft vom Kind in der Krippe weiter: Die Weihnachtfreude pustet keiner aus! Deshalb wünschen wir uns, dass dem Flötenchor die „Puste“ auch weiterhin nicht ausgeht und wir noch viele Freude an Flöten-musik in der Kirche haben!

 In allem brauchen wir „einen langen Atem“ – was immer auch kommen mag! Zuversichtlich und im Vertrauen auf die Verheißungen Jesu gehen wir weiter!

 Mit herzlichen Grüßen

Ihr Pfr. E. Hörster

_______________________________

 

Chronik 2012

Ev. Kirchengemeinde Talheim

„Geschichte“ – so habe ich gelernt – sei immer Verknüpfungsgeschichte. Das fängt bei jedem persönlich an:

ich bin zunächst verknüpft mit der Ge-schichte meiner Familie, diese wiede-rum ist verknüpft mit der Ortsge-schichte, wo ich geboren bin und lebe. Sie ist verwoben mit der jeweiligen Landesgeschichte etc. Auch Welt,- Völker – und Kirchengeschichte sind miteinander  verknüpft. Ein vielleicht ungewohntes, aber einleuchtendes Denkmuster! Wie dem auch sei – so ist auch das Talheimer Gemeindeleben mit all seinen gewöhnlichen und aussergewöhnlichen Ereignissen im Kalenderjahr zu einem bunten Webteppich verknüpft: die Chronik unserer Kirchengemeinde in Talheim – voilà! Dankbar blicken wir auf 2012 zurück:

Januar

Still, leise und fast unbemerkt findet  Anfang Januar eines neuen Jahres die weltweite Allianzgebetswoche statt. Auch auf der Baar haben sich wieder Christen aus den verschiedenen Kir-chengemeinden und Konfessionen zum gemeinsamen Gebet für Kirche und Weltgeschehen getroffen.

Jahreslosung 2012:

Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig! Viel Zuspruch für den Weg ins unbekannte Jahr, das konnte man auch beim ersten Zusammensein des Frühstückstreff in der Pfarrscheuer er-fahren. In der Januar-Sitzung des KGR werden dann die Weichen für das laufende Jahr gestellt, vor allem in der Beratung über den Haushalts-Plan. Kernpunkt ist z. Zt. vor allem die Finanzierung der Außensanierung unserer Kirche, von der viele schon gelesen und gehört haben. An dieser Stelle vorab herzlichen Dank für Ihre freundliche Unterstützung bisher (Frei-williger Gemeindebeitrag!). Damit Sie sich ein Bild vom aktuellen Projekt machen können:

 1. Unsere Talheimer Kirche

Unsere Kirche in Talheim

(nur diesen Untertitel bitte einfügen!)

Ende des Jahres soll zunächst das Fundament an der Nordwestseite der Kirche neu unterfangen werden, um die Rissebildung in der Wand dauer-haft in den Griff zu kriegen. Mit Archi-tekt J. Bühler aus Spaichingen haben wir einen kompetenten und gründ-lichen Bauleiter gefunden. Natürlich hoffen wir auf einen zusätzlichen Spenden-Schub, wenn dann im Folge-jahr 2013 die Gerüste an der Kirche hochgezogen und mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Wir bleiben auch dran am so ge-nannten „Innenausbau“!

Kirche meint ja nicht nur das Gebäude, sondern auch das Beziehungsge-flecht, sprich: die Gemeinschaft von Christen vor Ort. Glaube ohne Ge-meinschaft, das ist nur die eine Hälfte. Zum Wachsen brauchen wir uns ge-genseitig! Das meint auch der 3. Artikel unseres Glaubensbekenntnisses:

Ich glaube… an die Gemeinschaft der Heiligen. Das im Vorjahr begonnene Bibelprojekt „Daran glauben wir!“ hat  diesen Hintergrund. Wir haben es wei-tergeführt und an Ostern 2012 ab-geschlossen. Keiner hat bereut, sich dafür mittelfristig ca. ein halbes Jahr 14-tägig terminlich zu binden. Weil an den Abenden manches zur Sprache kam, was jeder immer schon mal fra-gen und wissen wollte. Lernort Gemeinde – ein deutschlandweit be-währtes und beliebt gewordenes  Ge-meindemodell!

 

Februar

Jeder erinnert sich an die extreme Kälte Anfang Februar. So kalt war es hierzulande lange nicht mehr: minus

24 Grad!! Da lag es nahe, vorüber-gehend wärmere Gefilde aufzusuchen. So kam dem Pfarrerehepaar die Ein-ladung nach Florida von dem in Tal-heim geborenen und später nach Ka-nada ausgewanderten Peter Kohler gerade recht. Von minus 24 in 29 Grad plus – welch ein Klimawechsel oder war´s eher – ein Klimaschock?!  Von diesem Sonnen-Aufenthalt mitten im Winter haben die SeniorInnen in der Pfarrscheuer Näheres erfahren unter der Überschrift: „Von Schwäbisch-Sibirien in den Sunshine-State Florida!“

 März

 

2. Blumenschmuck - top!

Blumenschmuck – top!

3. Marlene Trick und F. Hörster

Referentin – top!

MitarbeiterInnen – ebenfalls top!

Ohne sie wäre auch dieser 19. Tal-heimer Frauentag mit seinen beiden Vorträgen nicht wieder ein voller Erfolg geworden. Auf interessiertes Echo stießen beide Themen – vormittags: „Sind Mütter wirklich immer schuld?“ nachmittags: „Herzogin Wera von Württemberg – Leben, Wirken und Auswirkung“. Auch mit dieser biogra-phischen Darstellung wusste die Refe-rentin eindrücklich auf das reiche geist-liche Erbe Württembergs zu verweisen.

4. Konfirmanden 2012

Konfirmanden 2012

Konfirmation in Talheim – das ist noch immer eine Bank! Auch wenn sich das äußere Erscheinungsbild gegenüber früher vielfach geändert und gelockert hat. Zu einem unverkrampften Auftre-ten trägt auch das fotografische Ge-schick bei. Die Chefin von Fotostudio Zerbin, Spaichingen versteht es, die Konfis aus ihrer verständlichen Steif-heit zu einer natürlichen Pose heraus-zulocken. Motto: nicht Hände aus, sondern rein in die Hosentaschen! Übrigens wie immer eine prima Truppe, wenn man auch die wenigsten  wieder sieht … Aber der Witz mit den Fledermäusen ist ja inzwischen bekannt… Im Konfirmations-GD ging es dann unter anderen auch um „Kloppo“ – bekannt als begabter Meister-Trainer vom Fußballbundes-ligist BVB Dortmund. Weniger bekannt als einer, der die Abendgebete seiner Mutter an seinem Kinderbett auch heute noch schätzt und auf den derselbe Satz zutrifft wie auf den deutsch-brasilianischen Spieler Cacau vom VfB: Fußball ist die schönste Nebensache der Welt! Ähnliches dürfte wohl auch für den Handball gelten…

 

April

Ostern ist kein Frühlingsfest. Trotzdem

freut sich jeder, wenn sich die erwa-chende Natur schon hie und da zeigt. Klaro, dass auch an diesem Fest die Bläser den Auftakt auf dem Friedhof machen – wo anders kann man dieses Auferstehungsfest würdiger und pas-sender beginnen? Auch der Kirchen-chor im anschliessenden Festgottes-dienst trägt dazu bei, die Osterfreude zu entzünden. Übrigens singt man nicht nur im Kirchenchor, man feschtet auch. Aus Anlass von runden Geburts-tagen und Jubiläen werden Sopran, Alt, Tenor und Bass oft spontan mit einem Umtrunk bzw. liebevoll vorbereiteten Veschper im Anschluss an die Probe überrascht. Merci! Nicht unerwähnt sollte auch das österliche Kinderkirchfrühstück in diesem Rah-men bleiben, das sich großer Beliebt-heit erfreut! Außer dem Osterhasen sollen die Kinder auch vom  eigentlichen Osterfürsten hören!

Mai

Anfang Mai gibt es seit Einweihung der Pfarrscheuer einen Abend der Begeg-nung. Der ist eigentlich für viele ge-dacht, findet bisher leider nur das Inte-resse von wenigen. Das war auch in diesem Jahr wieder so, obwohl das Thema ungesucht zu der in Talheim gleichzeitig geführten Diskussion über den Bau eines Krematoriums passte:

„Willkommen im Himmel! Was kommt nach dem Tod“  Dass allein die Frage entscheidend ist, ob und was nach dem Tod kommt, hat der aus Tübingen eingeladene Referent Pfr. Dr. Rech-berger allgemeinverständlich beant-worten können. Wer dabei war, freute sich auch an der musikalischen Um-rahmung des Vortrags vom Frauen-chor wie auch über dessen leckere Imbiss-Häppchen für das anschlie-ßende Gespräch und lockere Zusam-mensein an den Tischen. Übrigens ist der Frauenchor nicht nur auf Beer-digungen präsent, auch zu Anlässen wie Pfingsten, Erntebetstunde, Advent etc.!

Juni und Juli

Schön, wenn man in einem Gottes-dienst gleich drei Fliegen mit einer Klappe erwischt:

1. Mitarbeiter des EC gestalten ihn

2. Simone Rörsch, der EC-Jugend-

referentin hält die Predigt

3. die neuen Konfirmanden werden be-

grüßt!

Schön, wenn auch das Anspiel ´rüber-kommt, weil man sich traut und aus sich herausgeht! Das haben auch die neuen Konfirmanden gemerkt.

Mit ihnen waren wir dann auf dem JDF

Jugend-Diakonie-Festival in Wilhelms-dorf. Als Gastreferent in diesem Jahr der absolute „burner“: Pfr. Rainer Schmidt. Die wenigsten wissen, dass er trotz seiner Conterganbehinderung an beiden Armen Weltmeister, Olym-piasieger bei den Paralympics wurde – – ausgerechnet im Tischtennis! Man will es nicht glauben, wenn man es nicht sieht! Am Freitagabend gab R. Schmidt eine Kostprobe seines Kön-nens im Spiel gegen einen LL-Profi – den hat er „abgezogen“! Siehe Bild!

Im workshop gab er viele wertvolle Tipps!

5. Rainer Schmidt beim Anschnallen der TT-Armprothese

Rainer Schmidt in action

Darf ich an dieser Stelle einfach ganz behutsam an Projekt 2 des Freiwilligen Gemeindeprojekts erinnern – Jugend-arbeit? Simone Rörsch wird nächstes Jahr weggehen, unsere Jugend braucht jedoch hauptamtliche Beglei-tung und Zurüstung. Und das kostet natürlich – bitte helfen Sie uns weiter-hin, denn ohne Jungschar sehen wir bald alt aus…

Eine Jahreschronik kann nur in  Auswahl von dem berichten, was alles gelaufen ist. Natürlich ist auch der im Rahmen des gelungenen Talheimer Straßenfestes mit dem in 2012 wieder-gewählten Bürgermeister M. Hall ange-botene Ökumenische Gottesdienst zu erwähnen. Mitgestaltet vom Flötenchor und von Pastoralreferent A. Krause, Seitingen. Von wegen Berührungs-ängste! Die kennen wir beide nicht! Er war übrigens im Pfarramt, um einen persönlichen Beitrag für seine CD (s. Mitteilungsblatt!) aufzunehmen!

September

Für Talheim nicht unwichtig:

Wahl und Einführung eines neuen Dekans für den Kirchenbezirk Tutt-lingen. Mit Pfr. Sebastian Berghaus haben wir sozusagen wieder

einen „Chef“ in Tuttlingen, den wir mit Sicherheit auch bald nach Talheim eingeladen werden. Bewährt hat sich der Beginn eines neuen Schuljahres mit den beiden Schulgottesdiensten am Montag und zur Einschulung am Freitag. Die ganze „Schulfamilie“ feiert dann weiter auf dem Schulhof der nah gelegenen Grundschule. Eine runde Sache, wenn das Wetter mitmacht. Aber das war bis jetzt immer der Fall – möge es so bleiben!

Erntedankfestum´s Numgucke isches soweit! Wir sind dankbar, dass sich der Kindergarten daran wieder beteiligt hat. Lupfenlauf und Ernte-dankfest – in diesem Jahr terminlich bewusst auseinander gehalten – das ist nicht immer möglich. Umso mehr wer-den wir uns S´Dalle um ein Nachein-ander bemühen – das ist möglich!

Oktober

6. W. Egle, Pfr. Hörster und Pfr. Scheytt

15 Jahre als Gehörlosenseelsorgerim Amt

W. Egle, 1. Vorsitzender des GV Tuttlingen, Pfr. Hörster, Pfr. J. Scheytt (Vorgänger, Januar 2013 verst.!)

 

Nicht alle wissen es, dass der Talheimer Pfarrer seit Jahren das Bezirksamt der Gehörlosenseelosrge wahrnimmt wie schon vor ihm einst Pfr. Schütz und übrigens auch sein eigener Vater in Iserlohn! Für Gehörlose sind 15 Jahre am Stück ein Grund für ein kleines Jubiläum. Das wurde im Anschluss an einen Gehörlosengot-tesdienst mit einem glas Sekt im Foyer der Stadtkirche in Tuttlingen began-gen. Sogar der erkrankte langjährige Vorgänger im Amt, Pfr. J. Scheytt, ließ es sich nicht nehmen, dabei zu sein und wies humorvoll in seinem Grußwort darauf hin, was beide – er und Pfr. Hörster –

für diese Aufgabe schon im voraus als hilfreiche Voraussetzung mitgebracht hätten: „ein großes Maul!“

An dem Gehörlose besser ablesen können, nadierlich… was dachten Sie denn??

 

Weihnachten naht, Zeit für die Ad-ventsfeier der SeniorInnen in der Pfarr-scheuer. Eingeladen war die Zither-gruppe vom Ehepaar Limburger aus Schura, die mit Ihrem Spiel und den zu Musik und Liedern passenden Bildern nicht nur adventliche Atmosphäre, sondern auch geistliche Impulse vermitteln haben.

6. Zithergruppe Limburger aus Schura

Zithergruppe aus Schura

Der Heilige Abend steht vor der Tür. Weil wir in diesem Jahr kein Krip-penspiel anbieten konnten, bekam der EC die Gelegenheit, die Besucher der Christvesper mit einem weihnacht-lichen Anspiel herauszufordern, über den Sinn von Weihnachten nachzu-denken. Die Ansprache nimmt auf: sich der göttlichen Weihnachts-Diagnose stellen, ohne Furcht, das lohnt sich. Denn der Arzt, der sie stellt, ganz gleich wie sie ausfällt, hat immer Sprechstunde, d.h. Zeit! Privat oder Kasse – diesen Unterschied kennt er auch nicht.

Zeit ist das Gold des 21. Jahrhunderts.

Wofür habe ich Zeit, wofür nehme ich mir Zeit? Seltsam, wenn schon die ganz Kleinen sagen: „Ich habe keine Zeit! (für die Hausaufgaben z.B.!)“

8. Der Innenraum 

Innenraum der Ev. Kirche

Mit dem letzten Bild möchte ich an-deuten, wo man Antworten auf  wich-tige „Lebensfragen“ bekommen kann, für die man sich mehr Zeit nehmen sollte.

Herzlichen  Dank für alles Mithelfen im vergangenen Jahr und bleiben wir auf Kurs!

 

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