Evang. Kirchengemeinde Talheim

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Mitteilungsblatt KW 19/20

Posted by kige78607ta - Mai 6, 2013

Ev. Kirchengemeinde Talheim

 

Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen

                                                                        Joh. 12, 32

 Donnerstag, den 09.05.13 – Christi Himmelfahrt

 9.30 Uhr   Gottesdienst

                   Das Opfer ist bestimmt für die eigene Gemeinde.

 

Freitag, den 10.05.13

17.00 Uhr  Kleine gemischte Jungschar (Kl. 1-4) n. Absprache

18.30 Uhr  EC-Jugendkreis (ab 16 J.) n. Absprache

19.30 Uhr  Bibel- und Gebetsstunde

20.00 Uhr  Posaunenchor

 

Samstag, den 11.05.13

14.00 Uhr  Kirchliche Trauung von Viktor und Andrea Schmidt, geb. Globig,

                   Tannenweg 2

 

 Christus spricht:

 Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen!

                                                                        Joh. 12, 32

 Exaudi, (Herr, höre meine Stimme! Ps. 27, 7), den 12.05.13

 8.30 Uhr  Gottesdienst in der Kapelle Krankenhaus Spaichingen

  9.30 Uhr  Gottesdienst

                  Das Opfer ist für die Arbeit der EC-Jugend in Talheim bestimmt.

                 An diesem Sonntag ist wieder Kinderkirche!

 

Montag, den 13.05.13

17.00 Uhr  Mädchenjungschar (5.-7. Klasse)

18.30 Uhr  EC-Teenkreis „Teenfactory“ (ab 13 J.)

 

Dienstag, den 14.05.13

 9.00 Uhr  Frühstückskreis mit 2. Einheit „Abraham“

                  „Ob Vertrauen sich lohnt?“

17.30 Uhr  Große Bubenjungschar (5.-7. Kl.)

 

Mittwoch, den 15.05.13

17.00 Uhr  kein Konfirmandenunterricht

 

Voranzeige

Christustag am 30. Mai 2013 und 57. Ludwig-Hofacker-Konferenz

Kommen Sie zu einer der größten Bibelkonferenzen – dieses Jahr an 20 Orten in Baden-Württemberg.

Seit 1956 treffen sich jährlich an Fronleichnam evangelische Christinnen und Christen aus allen Generationen,

um gemeinsam auf die Bibel zu hören.

Zum Christustag laden die Christus-Bewegung „Lebendige Gemeinde“ in Württemberg

und die Christus-Bewegung Baden Sie herzlich ein.

Der Eintritt ist frei.

 

Geht alles, was geht?

Machbarkeit und Verantwortung in der vorgeburtlichen Diagnostik

Gleich nach der Geburt beginnen die Krampfanfälle. Die Ärzte stellen eine schwere,

unheilbare Erbkrankheit fest. Die Eltern haben bisher nichts von ihr gewusst.

Nach drei Monaten stirbt das Kind. Die Chance, wieder ein Kind mit dieser Krankheit

zu bekommen, liegen bei 25 Prozent. Was sollen die Eltern tun?

Sollen sie das Risiko eingehen? Oder auf weitere Kinder verzichten?

Oder sollen sie der Frau entnommene Eizellen außerhalb des Mutterleibes

von Samenzellen des Mannes befruchten und die entstehenden Embryonen

auf die befürchtete Erbkrankheit untersuchen lassen?

In die Gebärmutter der Frau werden dann nur gesunde eingepflanzt

und dürfen dort heranwachsen?

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) macht dies möglich.

In Deutschland ist die PID zwar grundsätzlich verboten, aber unter zwei Bedingungen zulässig:

Wenn die Eltern selbst ein Risiko für eine schwere Erbkrankheit haben oder bei

drohender Tot- oder Fehlgeburt des Kindes.

Bei der PID werden pro Behandlungszyklus durchschnittlich 7 Embryonen erzeugt.

Drei dürfen jedoch nur der Mutter eingepflanzt werden.

Was geschieht mit den übrigen? Die Forschung hätte sicher großes Interesse daran…

Die PID ist nicht unumstritten.

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist grundsätzlich

gegen eine unbegrenzte Zulassung der PID, da der Mensch nicht sein eigener Schöpfer sei,

sondern alles Leben sich Gott verdanke, und damit sei die Selektion

zwischen lebenswertem und nichtlebenswertem Leben nicht vereinbar.

Auch ein Leben mit Behinderung sei in die ganze Bandbreite der

Gotteseben-Bildlichkeit des Menschen eingeschlossen.

Auch die katholische Deutsche Bischofskonferenz lehnt die PID ab.

Einige Mitglieder des Rates der EKD halten die PID jedoch in den sehr engen Grenzen

für zulässig, wenn bei Eltern eine solche genetische Veranlagung vorliegt,

dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Embryo schon während der Schwangerschaft

lebensunfähig ist; denn in diesem Fall gehe es nicht um die Frage von Krankheit

und Gesundheit, behindert oder nicht behindert, lebenswert oder nicht lebenswert,

sondern um die Lebensfähigkeit überhaupt.

Auch außerhalb der Kirchen sehen viele die Möglichkeiten der PID kritisch und

befürchten einen Dammbruch. Es werden u. a. folgende Argumente vorgebracht:

Die PID sei mit der in Artikel 1 des Grundgesetzes garantierten Menschenwürde

nicht vereinbar ist. Niemand habe das Recht zu entscheiden, ob ein anderer weiterleben

darf oder nicht. Dieses Daseinsrecht um seiner selbst willen komme auch

schon dem Embryo zu. Die Würde des fertigen Menschenwesens müsse ihm

vom ersten Beginn seines Lebens an zuerkannt werden; und dies beginne

in der Verschmelzung von Samenzelle und Ei. Deshalb sei es ein Unterschied,

ob man Ei- und Samenzellen vor der Befruchtung untersuche oder nach

der Befruchtung einen Menschen am Anfang seines Lebens.

Die PID sortiere nach lebenswertem und unlebenswertem Leben;

dabei stehe die Vermeidbarkeit von Leben mit Krankheiten und Behinderung im Vordergrund.

Dies stelle eine nicht zu akzeptierende Sicht von Menschen mit Behinderungen dar.

Auch mit dem „PraenaTest“ ist eine neue Dimension der vorgeburtlichen Untersuchung

erreicht: 20 ml Blut der werdenden Mutter zwischen der 12. und 33.

Schwangerschaftswoche entnommen genügen, um festzustellen, ob das werdende Kind

in ihrem Leib Trisomie 13, 18 oder 21 (Down-Syndrom) hat.

Was wird wohl mit so einem Kind in der Mehrzahl der Fälle geschehen?

Dabei ist alles andere der Fall, als dass Menschen mit Down-Syndrom ihr Leben als lebensunwert

empfinden oder unglücklich sind.

Wie sieht verantwortliches Handeln in solchen Fällen aus?

Gibt es Empfehlungen für werdende Eltern?

Sollen sie die möglichen Tests durchführen lassen?

Gibt es Hilfen für Eltern, die sich entschließen, ein behindertes Kind zur Welt kommen

zu bringen?

Wie wirken sich die beschriebenen Möglichkeiten vorgeburtlicher Diagnostik

auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft aus?

Will sich unsere Gesellschaft auch in Zukunft Mitglieder leisten, die – finanziell gesehen –

mehr kosten als sie bringen?

Um sich über diese Fragen zu informieren, zu diskutieren und sich eine Meinung

zu bilden lädt das Klinikum Landkreis Tuttlingen ein:

Geht alles, was geht?

Machbarkeit und Verantwortung in der vorgeburtlichen Diagnostik

1. Information zur medizinischen und rechtlichen Situation

2. Vortrag des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Hubert Hüppe

3. Rückfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Juni 2013, 20 Uhr,

Sitzungssaal des Landratsamtes Tuttlingen, Bahnhofstraße 100

Gerhard Leibold

Krankenhauspfarrer Tuttlingen

 

 

 

Gemeindebücherei

Öffnungszeiten

Montag             16.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag       16.30 – 18.00 Uhr

Freitag              17.00 – 18.00 Uhr   

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Pfr. E. Hörster

 

 

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