Evang. Kirchengemeinde Talheim

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Mitteilungsblatt KW 16/17

Posted by kige78607ta - April 15, 2013

Ev. Kirchengemeinde Talheim

 

Freitag, den 19.04.13

17.00 Uhr  Kleine gemischte Jungschar (Kl. 1-4)

18.30 Uhr  EC-Jugendkreis (ab 16 J.)

19.30 Uhr  Bibel- und Gebetsstunde

20.00 Uhr  Posaunenchor

Ist jemand in Christus so ist er eine neue Kreatur;

das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

                                                2. Kor. 5, 17

 Jubilate, (Jauchzt, Gott, alle Lande; Ps.66, 1), den 21.04.13

 9.30 Uhr  Gottesdienst mit Pfr. i.R. Dilger, Zimmern

               Das Opfer ist für die besondere gesamtkirchliche Aufgabe bestimmt.

              An diesem Sonntag keine Kinderkirche!

 

Montag, den 22.04.13

17.00 Uhr  Mädchenjungschar (5.-7. Klasse)

18.30 Uhr  EC-Teenkreis „Teenfactory“ (ab 13 J.)

 

Dienstag, den 23.04.13

 9.30 Uhr   Krabbelgruppe

17.30 Uhr  Große Bubenjungschar (5.-7. Kl.)

18.00 Uhr  Kinderkirchbesprechung

 

Mittwoch, den 24.04.13

15. 00 Uhr  Kirchlicher Unterricht (n. Absprache!)

 

Donnerstag, den 25.04.13

19.30 Uhr   Sitzung des Kirchengemeinderats

 

Gemeindebücherei

Ab 18. April sind wir gerne wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Für alle, die nicht mehr selber in die Bücherei kommen können:

wir bringen Ihnen gerne eine Auswahl an Büchern nach Hause.

Öffnungszeiten

Montag             16.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag       16.30 – 18.00 Uhr

Freitag              17.00 – 18.00 Uhr   

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihre Büchereimitarbeiter 

Sigrid Manger (Tel. 2857) und Petra Ulrich  (Tel. 3177)

 

Gastkommentar zum Nachdenken

 „Ich habe keine Lust mehr!“

 Liebe Leserin, lieber Leser,

 es ist ein immer wiederkehrendes Muster der Kirchengeschichte.

Eine Pioniergeneration predigt unter großer Opferbereitschaft ein lebendiges Evangelium.

Missionarische Gemeinschaften werden gegründet, Widerstände überwunden, Lieder gedichtet,

bestenfalls eine ganze Gesellschaft positiv beeinflusst.

Begriffe wie „Aktivismus“ oder „Müdigkeit“ sind unbekannt.

Jahrzehnte später:

Einst fröhliche Gesänge werden von Fachmusikern auf der Bühne vorgetragen.

Nicht die Zeltmission, sondern die Erweiterung der Kieselsteineinfahrt zum Gemeindehaus

ist das Ereignis des Jahres.

Die fehlende Tischdekoration für die Grillparty sorgt für mehr Zündstoff

als die fehlende Teilnahme am Gebetstreff.

Mitarbeiter klagen über Überstunden.

Es wird in einem Arbeitskreis erwogen, ob man einen finanziellen Ausgleich für

Ehrenamtliche einführt.

Der „Unterhaltungsfaktor“ ist die treibende Kraft hinter dem Gottesdienst.

Nicht mehr die Frage „Was will der Herr?“ bewegt den Planungsausschuss,

sondern „Was kommt gut an?“

Und manche geschulte Theologen erklären, warum Gott alles nicht so gemeint hat,

wie er es gesagt hat.

Und die Folgen?

An die Stelle feuriger Pioniere tritt eine Generation von Jungzynikern.

An die Stelle einer herausfordernden Verkündigung mit einem Aufruf zur Nachfolge Jesu

eine müde Unterhaltungskultur der ewig Gesättigten. Kulturchristen.

„Und wenn ich keine Lust habe, Jesus zu bezeugen?“ sagte mir jemand trotzig.

„Ist doch Heuchelei, über den Glauben zu reden, wenn mir nicht danach ist.“

Bravo, so macht man aus der Lustlosigkeit sogar eine Tugend!

 Ist es unvermeidlich, dass eine zweite Generation träge und Gott

auf eine Freizeitbeschäftigung reduziert wird?

Das Phänomen ist so alt wieder Auszug aus Ägypten und das bald darauf

folgende Gejammer nach den „guten, alten Zeiten“ in der Sklaverei.

Was könnte heute helfen?

Die Predigt des Kreuzes muss wieder im Mittelpunkt unserer christlichen Kultur

fest verankert sein.

„Ich nahm mir vor, nichts anders unter euch zu wissen als nur Jesus Christus,

und ihn als Gekreuzigten“ (1. Kor. 2,2).

 Mit dieser Aussage traf Paulus beim erlebnis- und wellness-süchtigen Leib Christi

seiner Zeit voll ins Schwarze.

Eine Golgatha-freie Zone ist ein Friedhof.

Ohne das Kreuz wird geistliche Vision zu ehrgeiziger Betriebsamkeit.

Aus Lobpreis wird Stimmungsmache, aus Evangelisation Marketing,

aus Prinzipientreue Pharisäertum, aus der Freiheit in Christus das Lustprinzip.

Wahre, ansteckende Freude kennen die, die eine tiefe, anhaltende Dankbarkeit für

Jesu Werk am Kreuz empfinden und diese Dankbarkeit zu einem Lebensstil machen.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihre

Nicole Vollkommer

(Pfarrfrau und vierfache Mutter und Lehrerin an der Freien Evangelischen Schule Reutlingen)

Quelle: idea-spektrum 15.2013

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Pfr. E. Hörster

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