Evang. Kirchengemeinde Talheim

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Mitteilungsblatt KW 18/19

Posted by kige78607ta - Mai 2, 2011

Evangelische Kirchengemeinde Talheim

Freitag, den 06.05.11

16.30 Uhr   Kleine gemischte Jungschar (Kl.1-4)

18.30 Uhr   Teenfactory (ab 13 J.)

19.30 Uhr   Bibel- und Gebetsstunde

19.30 Uhr   Jungbläserausbildung (Saal Pfarrscheuer)

20.00 Uhr   Posaunenchor

Samstag, den 07.05.11

20.00 Uhr  Abend der Begegnung in der Pfarrscheuer

Herzliche Einladung zu einem Gemeindeabend mit Pfr. Dr. Paul Murdoch, Tübingen. Thema:

„Ist die Kirche „abgehakt“ – der Glaube passé?“

–  Gemeinde Jesu in der nachchristlichen Gesellschaft

Der Frauenchor singt und wirtet an diesem Abend. Vielen Dank im Voraus!

(Dazu auch s.u.!)

Wochenspruch:

  Jesus Christus spricht:

  Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie,

  und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Joh. 10, 11.27.28

Misericordias Domini (Die Erde ist voll der Güte des Herrn), den 08.05.11

 9.30 Uhr  Gottesdienst mit Pfr. Dr. Paul Murdoch, Tübingen

Thema: „Das ist mir heilig!“ (Predigttext: Hesekiel 34, 31)

      „Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide,

        und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR“.

Das Opfer ist bestimmt für die Arbeit des ABH.

Der Kirchenchor wird singen.

Für alle anwesenden Mütter und Großmütter gibt es eine  Überraschung!

Gleichzeitig ist Kinderkirche!

 

Montag, den 09.05.11

18.30 Uhr  Große Mädchenjungschar (ab 10J.)

 

Dienstag, den 10.05.11

  9.00 Uhr  Frauenfrühstück: „Bunter Frühlingsmorgen!“ –

                    was immer das heißen mag – kommen – sehen – erleben!

18.00 Uhr  Anmeldung der neuen Konfirmanden in der Pfarrscheuer.

Wer im Jahr 2012 konfirmiert werden will (soll), möge sich bitte

an diesem Termin einfinden, einer der Eltern ist ausreichend.

Die neuen Konfirmanden dürfen gern mitkommen und dabei sein.

Damit die Anmeldung komplett abgewickelt werden kann,

bringen Sie bitte ihr Stammbuch (Tauftermin!) zur Anmeldung mit.

Zum Ablauf des Kirchlichen Unterrichts erhalten Sie ein   Informationsblatt,

das Ihnen im Einzelnen erläutert wird.

Auf diese erste Begegnung freut sich Ihr Pfr. E. Hörster.

18.30 Uhr  Große Bubenjungschar (ab 10 J.)

Mittwoch, den 11.05.11

15.00 Uhr  Konfirmandenunterricht (1. Mal!)

18.30 Uhr  Frauenchor

 

Gemeindeabend am Samstag, den 07.05.2011, 20.00 Uhr

„Ist die Kirche „abgehakt“ – der Glaube passé?“

–  Gemeinde Jesu in der nachchristlichen Gesellschaft

 

Unter diesem Thema findet ein Gemeindeabend in der Pfarrscheuer statt,

zu dem jeder eingeladen ist, ganz besonders alle diejenigen, die in den Chören,

Gruppen und Kreisen dabei sein.

Referent ist Pfr. Dr. Paul Murdoch, Tübingen, derzeit Studienleiter im Albrecht-Bengel-Haus.

Aufgrund seiner Biographie hat er genauen Einblick in die Situation der Christen weltweit und ist auch über die Entwicklung der Kirche in Europa bestens informiert. Deshalb kann er die Lage in Deutschland wie hier vor Ort beurteilen und entscheidende Tipps geben.

Pfr. Dr. P. Murdoch (seine vita im Auszug):

Jg. 1952. verheiratet, 6 Kinder, ein Enkelkind.

Studium der Theologie und Slawistik an den Universitäten Tübingen, Helsinki, Erlangen-Nürnberg.                                    

1981 Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg (Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens).

1981-1983 Missionsdienst auf den Chuuk-Inseln (Micronesien) als Bibelschullehrer vermittelt durch die Liebenzeller Mission.

1985-1995 Missionsdienst in Pakistan mit der Finnischen Evangelisch-Lutherischen Mission.               

1995-2009 Pfarrer in Hohen-haslach. 2000 Berufung zum Vorsitzenden des Arbeitskreises für Religionsfreiheit – Menschenrechte – Einsatz für verfolgte Christen der deutschen Ev. Allianz (AKREF)

Jeder wird inzwischen gemerkt haben: in den letzten Jahren hat eine Veränderung eingesetzt, die sich bis in das kirchliche Leben vor Ort auswirkt. Fachleute nennen diese Entwicklung „Postmoderne“. Das will nichts anderes bedeuten als: wir befinden uns mittlerweile in einer „nach-christlichen Phase“.   Dass die Kirche der Zukunft mit weniger Geld auskommen muss, das hat sich herumgesprochen. Damit wird sie leben können und müssen.

Bedauerlich jedoch ist, dass dieser Schwund verbunden ist mit einer allmählichen inneren Distanzierung der Kirchenmitglieder. Sicher – noch steht die Kirche im Dorf – aber wie lange noch?

Die wichtigste Frage ist nicht:  Wie lange wird das Geld reichen, um z.B. dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren?

Viel wichtiger ist die Frage: was muss geschehen, damit die Mitglieder dieser Kirche die innere Verbundenheit

mit ihr suchen und zum Ausdruck bringen? Wenn es nur um´s liebe Geld ginge…!                                                                               

Was Kirche ausmacht, sind Menschen! Nicht das und nicht ihr Geld…!                                                                                       

Was Glaube ausmacht, ist die persönliche Beziehung, nicht das Brauchtum!

Die Postermoderne ist längst auch in Talheim angekommen…

Verstehen Sie jetzt das Thema an diesem Abend?                                                                                                                                         

„Ist die Kirche „abgehakt“ – der Glaube passé?“

–  Gemeinde Jesu in der nachchristlichen Gesellschaft

Der Rückzug ins Private entspricht nicht dem Leitbild von Kirche. Jedenfalls nicht der Kirche,

die einst mit Jesus angefangen und sich über das Zeugnis der Apostel weltweit ausgebreitet hat.

Zum Glauben gehört die Gemeinschaft der Glaubenden.

Und das wirkt sich auch in einer Gesellschaft aus. Darin, welche Werte noch gelten.

Je weniger der Glaube eine Rolle spielt, umso mehr geht auch die Werte bildende Kraft in einer Gesellschaft zurück.

Gewiss – jeder kann glauben, was er will, Gott sei Dank haben wir in diesem Land Religionsfreiheit!

Das kann aber kein Freibrief sein, tatenlos zuzusehen, wie christliche geprägte Werte und Traditionen immer mehr

verschwinden und abgebaut werden. Das meint Postmoderne: wir leben im Übergang von einer auch christlich

geprägten Gesellschaft hin zu einer religiösen Mulit-Kulti-Gesellschaft, in der der Einfluss der Kirche und der

christlichen Werte mehr und mehr zurück-gehen und an Bedeutung verlieren.

Die Frage allerdings ist: was kommt dann, danach, nach dem Christentum??

Ist diese Entwicklung zu einer nach-christlichen Gesellschaft am Ende gar zu begrüßen, weil endlich die große Freiheit

winkt – oder deutet sich hier eher ein kultureller Niedergang an, der schließlich zum Schaden für alle ist, auch für

diejenigen, die ihren Alltag und das Zusammenleben in der Gesellschaft ohne Kirche gestalten wollen.

Was tun?

Resignieren und jammern, alten Zeiten nachtrauern: „Ja, früher, da war noch alles anders…?“

Es geht um Standortbestimmung. Wo stehen wir und wo wollen wir hin, auch in Talheim??

Wie wäre es, wenn ein „Ruck“ durch unsere Reihen ginge, der Neu- und Rückbesinnung auf das, was eigentlich zählt?

z.B. mit der Teilnahme an einem zeitlich begrenzten Bibelkurs. Sieben oder acht Abende – mehr nicht.Wo keine

Voraussetzungen nötig sind. „Back to the roots!“ – auf deutsch: zurück zu den Wurzeln!

Basisarbeit ist angesagt. Haben wir den Mut dazu!

Ich rechne mit Ihrem Kommen am Samstagabend und bin gespannt auf

Ihr Mitdenken und auf Ihr Echo!

Gemeindebücherei

Öffnungszeiten

Montag                       16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag               16.30 – 18.00 Uhr

Freitag                       17.00 – 18.00 Uhr

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Pfr. E. Hörster

 

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